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Auf Seite 67 des "Abschließenden Entwurfs zur Ländlichen Entwicklung" finden sich interessante "Erkenntnisse" über die Wünsche der Konsumenten:

4.2.8.3 Beschreibung des Bedarfs

Eine Schwachstelle der österreichischen Lebensmittelwirtschaft ist, dass bisher Marktentwicklungen und die Wünsche der KonsumentInnen in der Produktionsausrichtung oft wenig Berücksichtigung fanden. Studien zeigen, dass den KonsumentInnen eine tiergerechte Haltung wie Weidehaltung wichtige Anliegen sind31 32. Durch eine Maßnahme zur Weidehaltung sollen Anreize für die Bewegung im Freien geschaffen werden. In Österreich sind die nationalen Tierschutzstandards in vielen Bereichen bereits höher als das EU-Niveau. Daher verursachen darüber hinausgehende Maßnahmen für das Tierwohl zusätzliche Kosten, die die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Landwirtschaft verringern. Begleitend ist es notwendig, das Bewusstsein der KonsumentInnnen hinsichtlich der Kosten und Qualitätsunterschiede unterschiedlicher Haltungsformen zu wecken um dadurch zumindest mittelfristig die Akzeptanz für höhere Preise für Lebensmittel aus tierfreundlichen 68 FINAL DRAFT 31.03.2014

 

 

Haltungssystemen zu erhöhen. Eine glaubwürdige und nachvollziehbare Kommunikation und Kennzeichnung der Tierhaltungssysteme können die künftige Grundlage für eine wohlüberlegte Kaufentscheidung bei tierischen Produkten bilden. Auch gilt es, das agrarische Wissen bzw. das Verständnis für Entwicklungen am Markt, aber auch für die internen Notwendigkeiten und die Transparenz in der Wertschöpfungskette (Logistik, Verpackung, Warenwirtschaft etc.) zu erhöhen.

 

Ziel ist die Unterstützung der Weidehaltung und die Bewusstseinsbildung der KonsumentInnnen hinsichtlich der Kosten und Qualität dieser Haltungssysteme.

4.2.9 Bessere vertikale und horizontale Kooperation in der Nahrungsmittelkette

 

 

 

4.2.9.1 Adressierte Prioritäten und Schwerpunktbereiche

 

Priorität 3

 

Schwerpunktbereich 3A

 

Priorität 1

 

Schwerpunktbereich 1A

 

Schwerpunktbereich 1B

 

4.2.9.2 Bezug zu Querschnittsthemen

 

Innovation, Klima

 

4.2.9.3 Beschreibung des Bedarfs

Die vertikale Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist, mit Ausnahme des Weinsektors, nur gering ausgeprägt33. Daher ist es notwendig, die Chance zu nützen, unter Einbindung möglichst aller Glieder der Lebensmittelkette, sich auf gemeinsame strategische Ziele und deren Umsetzung zu verständigen, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Wertschöpfung für die gesamte Branche zu verbessern. Erzeugerorganisationen, Genossenschaften und deren Vereinigungen spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Verhandlungsmacht der einzelnen AkteurInnen. Darüber hinaus können Branchenverbände als wichtige Dialog- und Umsetzungsplattform zwischen den AkteurInnen in der Wertschöpfungskette die Markttransparenz fördern und den Austausch von good practices unterstützen. Der Bedarf nach einer besser abgestimmten und vernetzten Forschung und Entwicklung entlang der Lebensmittelketten und zwischen den Branchen ist gegeben34, um als im internationalen Vergleich kleinstrukturierte Lebensmittelwirtschaft in Zukunft die Innovationskraft zumindest zu erhalten und auch das damit einhergehende Risiko für einzelne KMU zu verringern.

 

 

Ziel ist es, die gemeinsame strategische Zusammenarbeit in den österreichischen Lebensmittelketten zu verbessern, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Wertschöpfung der jeweiligen Branchen oder branchenübergreifend zu erhöhen.

 

 

Schade dass sich diese Erkenntnisse nur in einer einzigen Massnahme wiederfinden und das nur in "abgespeckter" Form: Ab Seite 358 des "Abschließenden Entwurfs zur Ländlichen Entwicklung" wird die "Weidemaßnahme" wie folgt beschrieben:

 

 

8.2.11 Tierschutz

 

 

8.2.11.1 Rechtsgrundlage

 

Artikel 33 der Grundverordnung

 

8.2.11.2 Allgemeine Beschreibung der Maßnahme

 

Österreich sieht folgendes Handlungsfeld vor, um eine Tierhaltung zu unterstützen, die diesen Ansprüchen in besonderer Weise entspricht:

 

 Förderung von Weide, um die Bewegung im Freien, unter weitgehendem Ausleben normalen Verhaltens zu gewährleisten.

 

Die Weidehaltung von Rindern, Schafen und Ziegen ist die artgerechteste Haltungsform für diese Tierarten. Fortbewegung, Futteraufnahme, Ruhe- und Sozialverhalten entsprechen den natürlichen Bedürfnissen. Allerdings sind insbesondere unter österreichischen Verhältnissen zusätzlicher Aufwand und Nachteile in der Leistung der Tiere mit dieser Haltungsform verbunden. Aus wirtschaftlichen Gründen sind daher viele Betriebe auf die ganzjährige Stallhaltung übergegangen. Ein Ausmaß von 120 Tagen Weidehaltung geht weit über gesetzliche Vorschriften zur Bewegungsfreiheit hinaus und ist mit einer deutlichen Verbesserung des Tierwohls verbunden.

 

Die Kosten in der Milchwirtschaft sind in den letzten Jahren stärker gestiegen, als der Milchpreis. Dadurch sind viele LandwirtInnen zunehmend unter Druck gekommen, ihre finanzielle Situation durch Erhöhung der Milchleistung zu verbessern. Da die Milchleistung bei Weidehaltung geringer ist, hat dies zur Folge, dass die Weidehaltung von Milchkühen immer mehr eingeschränkt wird bzw. ganz darauf verzichtet wird. Es zeigt sich aber auch, dass Weidehaltung für die Milchwirtschaft auch eine effektive Vermarktungsstrategie sein kann. Ein weiterer Rückgang der Weidehaltung hat Auswirkungen auf das Tierwohl, das öffentlichen Image und die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Milchwirtschaft.

 

Diese Maßnahme wirkt dem Trend des Rückgangs der Weidehaltung entgegen und schafft Anreize für die LandwirtInnen die Weidehaltung beizubehalten.

 

Beitrag zu den Schwerpunktbereichen und Querschnittszielen

 

 

Schwerpunktbereich 3A

 

 

Um für landwirtschaftliche Betriebe Anreize zur Durchführung von Tierschutz- und Tierwohlmaßnahmen zu schaffen, bedarf es eines Ausgleichs von Leistungseinbußen und erhöhtem Arbeitsaufwand, die bisher vom Markt nicht abgedeckt werden.

 

Im Vordergrund der Zielsetzungen dieser Maßnahme steht die Steigerung des Wohlbefindens von Rindern, Schafen und Ziegen durch Auflagen, die über die Bestimmungen des nationalen Tierschutzgesetzes hinausgehen. Die vorliegende Maßnahme hat also das Ziel, eine besonders tiergerechte Sommerweidehaltung unabhängig von den bestehenden Stallsystemen zu erreichen, wobei die Auflagen deutlich über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.

 

Klima und Umwelt

 

 

Der Weidehaltung kommt nicht nur im Bereich der Tierhaltung und des Tierschutzes besondere Bedeutung zu. Aktuelle Publikationen bestätigen, dass die vermehrte Weidehaltung auch Möglichkeiten bietet, die Treibhausgassituation (CH4, N2O) zu verbessern und NH3-Emissionen zu reduzieren: Weidefutter guter Qualität verursacht im Vergleich zu anderen Grundfuttermitteln (später genutztes Grünfutter oder Heu) geringere Methanemissionen aus dem Wiederkäuermagen123. Die Emissionen aus den Exkrementen während der Weidehaltung fallen deutlich geringer aus als bei der Lagerung in flüssiger oder fester Form124. Die rasche Trennung von Kot und Harn führt bei gutem Weidemanagement zu einer verringerten 359 FINAL DRAFT 31.03.2014

 

Entstehung von NH3125 126 127 128 129). Durch den Wegfall der CH4- bzw. N2O-Lagerungsemissionen bei der Weidehaltung liegt die potenzielle Verminderung an Treibhausgasen (österreichischer Durchschnitt) durch die Erhöhung der Weidehaltung bei 2% - 5%. Abhängig von den Umweltbedingungen verbessert die Weidehaltung bei den Tieren die Gesundheit, Fruchtbarkeit und das Ausüben ihrer natürlichen Verhaltensweisen130. Extensive, artenreiche Weideflächen und kleinere Schläge werden aus Sicht der Landschaftsplanung und des Tourismus als ästhetisch ansprechender empfunden als weiträumig ausgeräumte Ackerfluren bzw. struktur- und artenarmes Grünland131.

 

Wiesen und Weiden verwalden, verstrauchen und verkrauten bei Nutzungsaufgabe innerhalb von fünf bis zehn Jahren132 . Werden diese extensiven Grünflächen mittels Beweidung genutzt, wird bei gutem Management eine hohe Artenvielfalt gefördert. Die Grasnarbe auf Weiden gibt dem Boden mit ihrem Wurzelfilz Halt und Stabilität. Bei Starkniederschlägen wird das Wasser besser gespeichert und zugleich auch in Bezug auf Nitrat gefiltert. Der höhere Humusgehalt im Grünlandboden speichert mehr CO2 und das Bodenleben wird angeregt. Dadurch ist die Biodiversität in Flora und Fauna, in den Wiesen, Weiden und Almen besonders hoch. Bewirtschaftete Bergwiesen und Bergweiden unterbrechen die Walddecke und öffnen so die Kulturlandschaft für Mensch und Tier133.

 

 

 

8.2.11.3 Anwendungsbereiche und Arten der Unterstützung

 

 

Steigerung des Tierwohls durch Weidehaltung 8.2.11.3.1

 

 

 

- Submaßnahme

 

14. Payment for animal welfare

 

- Beschreibung des Förderungsgegenstandes

 

Diese Fördermaßnahme sieht die Abgeltung von Leistungen zur Steigerung des Tierwohls durch Weidehaltung vor.

 

Folgende Maßnahme wird gefördert: Weidehaltung im Ausmaß von mindestens 120 Tagen im Jahr. Die Maßnahme wird angeboten für Rinder, Schafe, Ziegen.

 

- Art der Beihilfe

 

Die Förderung wird in Form von jährlichen Prämien gewährt. Die Förderung kann auch in einem einzigen Antrag für eine Laufzeit von mehreren Jahren beantragt werden. Es ist maximal eine Laufzeit bis zum Jahr 2020 möglich. Eine Unterbrechung oder eine frühere Beendigung sind unverzüglich der bewilligenden Stelle mitzuteilen.

 

Die Fördermaßnahme wird für folgende Tierkategorien angeboten:

 

a) Weibliche Rinder > 2 Jahre, Kühe und Kalbinnen bis zur ersten Abkalbung

 

b) Weibliche Rinder > ½ Jahr und < 2 Jahre

 

c) Männliche Rinder > ½ Jahr, ausgenommen Zuchtstiere

 

d) Weibliche Schafe > 1 Jahr

 

e) Weibliche Ziegen > 1 Jahr

 

Rinder: Bestand zum jeweiligen Stichtag aus der Rinderdatenbank

 

Schafe, Ziegen: Beantragung im Rahmen des Mehrfachantrages Flächen

 

- Verbindung zu anderen Rechtsgrundlagen

 

 Bundesgesetz über den Schutz der Tiere (Tierschutzgesetz - TSchG), BGBl. I Nr. 118/2004 i.d.g.F., insbesondere § 16.

 

 1. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II Nr. 485/2004 i.d.g.F.

 

 Das Unionsrecht sieht keine Regelungen zur Weidehaltung oder zum Auslauf für Rinder, Schafe oder Ziegen vor.

 

 

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- Anrechenbare Kosten

 

Bei Modellbetrieben mit Weidehaltung ergeben sich Deckungsbeitragsverluste im Vergleich zu Modellbetrieben ohne Weidehaltung. Die Verluste im Deckungsbeitrag bei Rindern, Schafen und Ziegen sind insbesondere zurückzuführen auf eine verringerte Milchleistung aufgrund unterschiedlicher Futterzusammensetzung, niedrigerem Milchpreis als Resultat einer anderen Zusammensetzung der Milchinhaltsstoffe, zusätzliche Kosten für Parasitenbekämpfung bei Weidehaltung und zusätzliche Arbeitskosten.

 

Für Rinderbetriebe mit Anbindehaltung besteht eine gesetzliche Verpflichtung, Rindern mindestens 90 Tage Auslauf oder Weide zu gewähren. Für diese Betriebe sind daher nur jene Deckungsbeitragsverluste anzurechnen, die sich durch Anforderungen ergeben, die über diese Verpflichtung hinausgehen.

 

- Begünstigte

 

Als FörderungswerberInnen kommen in Betracht:

 

(1) Natürliche Personen

 

(2) Eingetragene Personengesellschaften

 

(3) Juristische Personen

 

(4) Personenvereinigungen

 

- Zugangsvoraussetzungen

 

Teilnahme mit mindestens 2 RGVE/Betrieb

 

Auflagen:

 

a) Ganzjährig tierhaltender Betrieb;

 

b) Verfügbarkeit von Ställen im Winter;

 

c) Teilnahme mit jeweils allen Tieren einer oder mehrerer Kategorien;

 

d) Weidehaltung an mindestens 120 Tagen im Jahr (zwischen 01.04. und 15.11);

 

e) Maximal 4 RGVE/ha Weide;

 

f) Zugangsmöglichkeit der Tiere zu Tränke und Unterstellmöglichkeit (oder Möglichkeit der raschen Verbringung in den Stall, wenn notwendig);

 

g) Dokumentation der Weidehaltung (insbesondere Zeiträume, Hinderungsgründe, Unterbrechungsgründe);

 

h) Meldepflicht, wenn die Gesamtdauer von 120 Tagen Mindestweidedauer für einzelne oder mehrere Tierkategorien nicht einhaltbar ist. Die Meldung hat innerhalb von 10 Tagen an die AMA zu erfolgen;

 

- Prinzipien zu den Auswahlkriterien

 

Es werden keine gesonderten Auswahlkriterien festgelegt, da die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen bereits einen besonderen Mehrwert für das Tierwohl bewirkt.

 

 

- Ausmaß der Förderung

 

 

 

Weidehaltung Rinder, Schafe und Ziegen: 55 Euro/RGVE

 

Weidehaltung Rinder, Schafe und Ziegen, die an der ÖPUL Maßnahme Alpung und Behirtung teilnehmen: 27,5 Euro/RGVE

 

8.2.11.4 Überprüfbarkeit und Kontrollierbarkeit der Maßnahme

 

 

Risiken bei der Umsetzung der Maßnahmen 8.2.11.4.1

 

 

 

 Überprüfung und Kontrolle der Verpflichtung des Begünstigten der Weidehaltung an mindestens 120 Tagen im Jahr.

 

 

361 FINAL DRAFT 31.03.2014

 

 

 

Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken 8.2.11.4.2

 

 

 

 Die Überprüfung der Verpflichtung des Begünstigten der Weidehaltung an mindestens 120 Tagen wird sichergestellt durch:

 

 

- Dokumentationspflicht der Weidehaltung (insbesondere Zeiträume, Hinderungsgründe, Unterbrechungsgründe),

 

- Meldepflicht an die Zahlstelle, wenn die Gesamtdauer von 120 Tagen Mindestweidedauer für einzelne oder mehrere Tierkategorien nicht einhaltbar ist,

 

- Durchführung von Cross-Checks,

 

- eigene Risikoauswahl für die Vor-Ort-Kontrolle.

 

Gesamtbewertung der Maßnahme 8.2.11.4.3

 

 

 

Durch geeignete Überprüfungsmechanismen und Kontrollsysteme werden die Risiken für diese Maßnahmen minimiert.

 

8.2.11.5 Methode zur Berechnung der Förderungssumme

 

Für die Kalkulation wurden 120 Tage Weide berücksichtigt. Für einen Betrieb mit Anbindehaltung ist der Auslauf die günstigste Lösung, der gesetzlichen Anforderung von 90 Tagen freier Bewegung zu entsprechen. Als Referenzbetriebe für die Berechnungen dienten daher ein Anbinde-Modellbetrieb mit 90 Tagen Auslauf und ein Laufstall-Modellbetrieb mit ganzjähriger Stallhaltung. Die Deckungsbeitrags-Unterschiede mit und ohne Weide stellen die möglichen Prämienwerte dar.

 

Die spezifische Kalkulation für die Steigerung des Tierwohls durch Weidehaltung geht davon aus, dass die Milchleistung der Tiere auf der Weide gegenüber den Tieren, die nicht geweidet werden, abnimmt. Zum einen werden bei dieser Maßnahme für die Milchkühe eine niedrigere Milchleistung und ein geringerer Milchpreis in der Berechnung eingesetzt, zum anderen sind zusätzliche bzw. höhere Kosten bei Weide in der Berechnung berücksichtigt.

 

Wesentliche Elemente für die Prämie sind dabei folgende Positionen:

 

 niedrigere Milchleistung und geringerer erzielter Milchpreis;

 

 zusätzlich höhere Kosten bei Weide (Parasitenbekämpfung);

 

 zusätzliche Arbeitszeit für Ein- und Austreiben der Tiere.

 

8.2.11.6 Andere wichtige Anmerkungen

 

8.2.11.7 Zusätzliche spezifische Information zu dieser Maßnahme

 

Die österreichische Rechtslage gibt folgende Mindestbestimmungen hinsichtlich der Bewegungsfreiheit vor:

 

Rinder: Nur im Falle der Anbindehaltung ist eine freie Bewegungsmöglichkeit an mindestens 90 Tagen im Jahr, zum Beispiel auch durch Weide oder Auslauf, vorgeschrieben. Auslauf stellt als günstigere Variante der Gewährung der Bewegungsfreiheit den gesetzlichen Mindeststandard dar. In Betrieben mit Laufställen ist die ganzjährige Haltung im Stall erlaubt.

 

Schafe und Ziegen: Die ganzjährige Stallhaltung von Schafen und Ziegen ist erlaubt.

 

Als Referenzbetriebe für die Berechnungen wurden Modellbetriebe konfiguriert, die bezüglich Bewegungsfreiheit den gesetzlichen Mindeststandards genügen. Für diese Betriebe wurden die Deckungsbeiträge errechnet und mit den alternativen Ergebnissen bei Durchführung von 120 Tagen Weide verglichen. Die Differenz der jeweiligen Deckungsbeiträge stellt den maximal möglichen Prämienbetrag dar.